Während ganz Österreich unter der Hitzewelle stöhnt und viele Schulkinder ihre wohlverdienten Ferien am Strand oder im kühlen Zimmer hinter der Playstation genießen, legen die jüngsten Footballspieler der Danube Dragons Helm und Rüstung an. Die Spieler unserer U11 bereiten sich beim Sommercamp in der Südstadt auf die Season vor. Für uns war das der Anlass den U11 Dragons am ersten Camp-Tag einen Besuch abzustatten und Headcoach Philippos Polisoidis zu einem kurzen Interview zu bitten. Schließlich will die Dragons Family wissen, wie so ein Camp abläuft.

Fazit: Work hard – play hard gilt schon für die Kleinsten. Aber neben dem konzentrierten Training nach einem gut ausgetüftelten Plan bleibt auch der Spaß nicht auf der Strecke. Das heurige Trainings-Camp wird – wie jedes Jahr – ein Rundumpaket sein: Arbeit an Football-Skills, Koordination, Team Building und Spaß am Badeteich, bei einer Schnitzeljagt oder beim Grillabend.

Erster Tag des U11 Trainingslagers in der Südstadt und es geht schon heiß her. Das liegt  nicht nur an den brennheißen Temperaturen sondern auch am anspruchsvollen Programm, das der Coaching Staff vorbereitet hat. Nach dem Check-in steht am Vormittag schon das erste Meeting am Programm, um allen Spielern die Camp-Regeln nahezubringen. Nach dem Mittagessen wird die heißeste Zeit des Tages in der Judohalle verbracht: Bei Fangspielen wird Körperbeherrschung, Ausdauer und Teamplay ganz nebenbei geübt.  Am späteren Nachmittag steht dann die erste Football-Einheit an – am ersten Tag noch ohne Ausrüstung. „Wir wollen die kühleren Tageszeiten möglichst für das Feldtraining nutzen“ so HC Philippos.

Das entspricht dann auch gleich fast dem typischen Tagesablauf am Camp. Nur dass an den folgenden Tagen noch eine Football-Trainingseinheit nach dem Frühstück am Plan steht.

Aber was sind eigentlich die Ziele für die jungen Spieler zwischen 6 und 11 Jahren?

„Wir wollen, dass unsere Spieler verstehen, dass Football ein Teamsport ist. Auf dem Feld sind alle auf einander angewiesen. Der Teamfaktor ist ganz wichtig. Das war auch der Schwerpunkt in der Pre-Season und wird auch am Camp eine wichtige Rolle spielen“, betont HC Philippos. Athletisch sollen die Spieler in alle Richtungen ausgebildet werden, auch Koordination wird trainiert. Im Football-Training selbst geht es um die Vermittlung solider Basics. Jeder Spieler soll werfen, fangen, tackeln und Routen laufen können. Eine zu frühe Spezialisierung ist nicht sinnvoll, weil niemand vorhersehen kann, wie sich die Kinder weiterentwickeln.

Mit einem fünfköpfigen Coaching-Staff ist es auch kein Problem auf Unterschiede in Alter oder Bewegungserfahrung einzugehen. Philippos (QB und WR), Richard (Line), Stephanos (DB), Adrian (RB) und Julian (LB) sehen bei allen Kindern seit der Pre-Season große Fortschritte.  Teammanagerin Dani ist immer mit dabei und sorgt dafür, dass auch abseits des Trainings alles klappt und kümmert sich um kleine Wehwechen.

Und ist Heimweh beim Camp der Jüngsten ein Thema? Abschiedstränen am ersten Tag kommen vor. Aber sobald die Eltern weg sind, geht es allen schnell wieder gut. Am Abend helfen die mitgebrachten Stofftiere und Gute-Nacht-Geschichten beim Einschlafen.